Städtli-Elf macht das Dutzend voll
Fussball. – 500 Fans erlebten einen am Ende klaren Erfolg gegen die Dörfli-Elf aus Rüthi, herausragend dabei der lupenreine Hattrick von Ramon Gächter in der zweiten Halbzeit. Erster Verfolger ist nun der FC Montlingen mit vier Zählern Rückstand.

Flott losgelegt
Auf rutschigem Terrain, knapp vor dem Anpfiff begann es zu regnen, legten die Derbykontrahenten flott los und nach nur sieben Minuten zappelte der Ball auch erstmals im Netz. Und zwar in dem von Gäste-Keeper Thomas Manser, der nach einem schnellen Vorstoss von Ramon Gächter überhoben wurde – Augurian Bojaxhi musste nur noch vollenden. Nur drei Minuten später musste auch FCA-Keeper Jimmy Gassner – Sekunden zuvor lenkte er einen Haldner-Kracher zur Ecke – hinter sich greifen. Thomas Mattle verwertete eine Koller-Vorlage per Kopf zum 1:1. Es setzte kurz Hagel ein und passend dazu hagelte es auf der Gesa zahlreiche Chancen für die Altstätter. Doch Murat Yildiz (12.) zielte vorbei, Gächter (13.) verstolperte und Julian Bösch (13.) schoss ins Getümmel bzw. beförderte einen schönen Volley-Drehschuss (15.) über das Gehäuse. In der 24. Minute jedoch hatte der FCA-Captain sein Visier richtig eingestellt, als er einen weiten Balmer-Einwurf, zum Erstaunen aller, mittels Kopfball in die lange Ecke setzte. Doch dieser 2:1-Vorsprung hielt nur bis knapp vor dem Pausentee, denn Pascal Schneider sorgte mit einem «Abstauber»-Tor aus kurzer Distanz für den Ausgleich.

Zinko bringt neuen Schwung
Die Gelb-Schwarzen begannen nach dem Wechsel so, wie sie zuvor aufgehört hatten, doch Yildiz (47.) schoss rechts vorbei und Bojaxhi traf kurz darauf nur den linken Pfosten. Damit hatte man vorerst das Pulver verschossen und nun waren die Schützlinge von Spielertrainer Marcel Müller an der Reihe. Marco Bucciol (53.) brachte jedoch das Kunststück zustande und setzte, völlig freistehend, das Spielgerät daneben. Aber auch beim Versuch diesen Schnitzer auszubessern (72.), scheiterte er – diesmal allerdings an Gassner.
Praktisch im Gegenstoss machte es die Haldner-Truppe vor: Der knapp zuvor eingewechselte Taras Zinko erkämpfte sich den Ball, legte auf für Gächter und der bezwang aus vier Metern FCR-Goalie Manser, der zwar noch dran war.
Weitere Vorlagen des schnellen Zinko – die Blau-Weissen aus Rüthi warfen nun alles nach vorne – sollten folgen und nach 83 Minuten war erneut Gächter zur Stelle. Doch damit war der Torhunger des FCA-Goalgetters noch lange nicht gestillt, denn mit einem wahren Hammer sorgte er in der Nachspielzeit für den 5:2-Endstand.



