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Spielbericht

Klassischer Rüthner Sieg

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In typischer Rüthner Manier bezwingt die Frisenda-Elf den FC Altstätten mit 2:1 (1:0). Der dritte Sieg in Serie verschafft den Oberrheintalern nun ein ordentliches Polster auf den vierten Platz.

Samuel Tanner


Das Anrennen der Altstätter – hier Silvio Putzi (links) und Manuel Breu – war nicht vom Erfolg gekrönt. Bild: Samuel Tanner

Rüthi gelang in einem vom Winde verwehten Derby gegen Altstätten der dritte Sieg in Serie. Das Team von Franco Frisenda war in den entscheidenden Momenten überlegen und stiess auf wenig Altstätter Widerstand.

Es war dasselbe Szenario wie schon so oft auf dem Rüthner Rheinblick. Auf der einen Seite das technisch vielleicht etwas zarter besaitete Auswärtsteam, auf der anderen Seite ein aufopfernd kämpfendes Rüthi, das sich zusätzlich auch gewohnt ist, bei teils kräftigen Föhnböen die Leistung abzurufen. Am Samstag, im Derby gegen den FC Altstätten, herrschten genau die eben klischierten Bedingungen und das Heimteam verstand es wiederholt, seinen Nutzen daraus zu schlagen.

Rüthi mit Big-Points

Da der Föhn auf dem Rheinblick die Partie entscheidend beeinflusste, war schon früh klar, dass gepflegter Kombinationsfussball – vor allem mit hohen Bällen – kaum realisierbar war. Chancen waren während des ganzen Spiels Mangelware. Zwar startete Altstätten besser und hatte durch Gächter in der 5. Minute die erste Topchance – anschliessend war es jedoch fast ausschliesslich Rüthi, das sich zwingende Chancen erarbeitete. So nach 18 Minuten, als Daniel Büchel alleine auf FCA-Torhüter Gassner zulief, sich den Ball schliesslich aber zu weit vorlegte. Marco Bucciol, derzeit in Hochform, machte es in der 33. Minute besser, aus dem Mittelfeld lanciert, verlud er Gassner im Direktduell. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich in der ersten Hälfte oft im Mittelfeld, wenn ihnen der Wind nicht schon zuvorkam. Weiter war Altstätten nach dem Gegentreffer nicht in der Lage, das Spiel zu bestimmen. Auch im zweiten Spielabschnitt, als Bucciol in der 58. Minute nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ramon Gächter (46.) sein Team erneut in Führung schoss.

Altstätter Genickbruch

Die zwei FCA-Stürmer Murat Yildiz und Ramon Gächter waren isoliert, weil die Anspielstation im Mittelfeld fehlte. Die zentralen Akteure Silvio Putzi und Manuel Breu waren defensiv orientiert, und über die Seiten kam kaum Druck. «Wir haben unglücklich gekämpft», sagte Altstättens Coach Giusi Castrovinci nach dem Spiel. «Das 1:2 kam für uns einem Genickbruch gleich.» Tatsächlich regte sich im Altstätter Spiel nach dem zweiten Gegentreffer nicht mehr viel, mit Ausnahme des Einwechselspielers Taras Zinko, der vereinzelt Druck zu erzeugen vermochte und in der 75. Minute einen guten Abschluss verzeichnete. Es spricht jedoch nicht für die Moral einer Mannschaft, wenn sie eine halbe Stunde vor Schluss beim Stand von 1:2 den Kopf in den Sand steckt.

Ganz anders Rüthi, das weiterhin als Dritter das vordere Mittelfeld anführt. Die Mannschaft von Franco Frisenda verstand es, die schwierigen Witterungsverhältnisse zu meistern und den dritten Sieg in Serie einzufahren. «Mit viel Leidenschaft», wie Frisenda betonte – ein Rüthner Klischee, das sich am Samstag bewahrheitete.

Rüthi – Altstätten 2:1 (1:0)

Rheinblick – 200 Zuschauer – SR.: Cadusch.

Tore: 33. Bucciol 1:0; 46. Gächter 1:1, 58. Bucciol 2:1.

Rüthi: Kesseli; Langenegger, Ammann, Göldi, Buschor; Koller, Müller, Schneider; Büchel (80. Kulici), Sanseverino (68. Argurian Bojaxhi), Bucciol (89. Granit Bojaxhi).

Altstätten: Gassner; Balmer, Wyss, Lüchinger, Hamburger; Kevin Steiger (75. Casanova), Putzi, Breu (83. Adnan Yildiz), Ezeala (52. Zinko); Murat Yildiz, Gächter.

Gelbe Karten: 20. Björn Schneider (Handspiel); 51. Balmer (Foul).

 

 


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