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Spielbericht
FC Rüthi - FC Buchs
1 : 3 Meisterschaft 2. Liga - Gruppe 1
Der FC Rüthi bot bei der 1:3-Niederlage gegen Buchs
keine schlechte Leistung – doch die mangelnde Effizienz
im Abschluss, aber auch ärgerliche Fehler führten
ins Verderben.
Robert Kucera
fussball. Trotz hochsommerlichen Verhältnissen begann
die Partie zwischen dem FC Rüthi und dem FC Buchs schwungvoll.
Die Gastgeber suchten das frühe Tor und tauchten nach
fünf Minuten erstmals gefährlich vor dem gegnerischen
Gehäuse auf. Die Buchser überstanden jedoch die
erste kritische Phase und schalteten sofort auf Angriff um.
Im Gegensatz zu den Rüthnern, welchen die Umstellung
auf Defensivarbeit nicht gelang und mit dem 0:1 durch den
Neo-Buchser Orhon Isufi hart bestraft wurden. «Ich freue
mich, gleich im ersten Spiel getroffen zu haben», so
der Mazedonier.
«Für das hat man mich schliesslich geholt.»
Schon von der ersten Ballberührung habe er gemerkt, dass
drei Punkte drin liegen und war mit seiner Leistung der ersten
Halbzeit zufrieden. «Ich muss noch an der Kondition
arbeiten.»
Zweimal ausgekontert
Auf dem Feld ackerte nach dem ersten Treffer vorab das Heimteam
und kam in der 18. zur besten Ausgleichschane. Nach einem
sehenswerten Lauf passte Thomas Mattle auf den frei stehenden
Pascal Schneider, doch er brachte den Ball nicht am gut reagierenden
Buchser Hüter Andreas Hofer vorbei. Der FC Rüthi
war auch in der Folge bemüht, seinen ersten Saisontreffer
zu erzielen. Doch der Heimclub tat gut daran, aufmerksam zu
sein. Denn die schnellen Buchser Spieler waren mit ihren Vorstössen
ein steter Gefahrenherd.
So auch in der 36., als die Rüthner in der Vorwärtsbewegung
den Ball an der Mittellinie verloren und zum zweiten Mal eiskalt
erwischt wurden. Torschütze Orhon Isufi marschierte auf
der linken Seite unbehelligt in Richtung Strafraum, passte
nach rechts, wo Eris Burak nur noch zum 0:2 einzuschieben
brauchte. «Wir hatten gute Chancen, nutzen diese aber
nicht. Buchs war kaltblütiger im Abschluss. Unser Problem
war, dass wir immer wieder in Konter liefen», so Pascal
Haldner, Neuzuzug beim FC Rüthi. Aus Sicht der Rüthner
ein unglückliches Tor, stand man doch in dieser Phase
der Partie dem 1:1 näher, als die Buchser dem zweiten
Treffer, welches sich die Gäste aber durch ihre aggressive
und aufsässige Spielweise verdienten. Nicht nur fehlende
Effizienz machte dem FC Rüthi das Leben schwer. Fehler
im Angriff, aber auch in der Defensive führten zur Niederlage.
Sonntagsschuss entschied Spiel
Bestes Beispiel dafür lieferte die 50. Minute, als im
Kampf um den Ball Jürg Göldi gegen den wirbligen
und technisch starken Ignacio Novoa den kürzeren zog.
Aus grosser Distanz drückte der Buchser ab, sein Bogenball
senkte sich letztlich ins hohe Eck zum 0:3. «Was mich
an der neuen Mannschaft am meisten beeindruckt, ist, dass
sie nie aufgibt», so Haldner, dem ein gutes Debüt
im Rüthner Dress gelang und durch viel Kampfgeist auffiel.
Nur zwei Minuten nach Novoas Sonntagsschuss am Samstag passte
er zu Björn Schneider, dieser schob zum 1:3 ein. Die
Rüthner liessen nichts unversucht, agierten ab der 62.
sogar mit drei Stürmern – vergebens. Es mangelte
an der Präzision, und die die Buchser Abwehr war ein
imponierendes Bollwerk der Ruhe und Ordnung.
Telegramm Rüthi – Buchs 1:3 (0:2) Rheinblick.
– 150 Zuschauer. – SR Baumgartner. Tore: 6. Isufi
0:1. 36. Burak 0:2. 50. Novoa 0:3. 52. Björn Schneider
1:3. Rüthi: Manser; Langenegger (81. Am- mann), Kulici,
Göldi (62. Marc Schneider), Bucciol; Haldner, Mattle,
Müller (74. An- drade), Buschor; Björn Schneider,
Pascal Schneider. Buchs: Hofer; Beck, Schlegel, Bachmann;
Heeb (73. Heeb), Singer, Burak, Isufi, Grob (60. Jusufovic);
Novoa, Xhymshiti (79. Kariski). Verwarnungen: 43. Heeb, 53.
Burak (beide Foul).
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