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Spielbericht

Rüthner verlieren nach Torfestival

Dank einem 4:3-Heimsieg sicherte sich Buchs im Spiel gegen Rüthi den Ligaerhalt. Rüthi beendet die Saison auf dem guten vierten Platz.

Hanspeter Thurnherr

Dreimal führte der Heimclub in einer unterhaltsamen Partie mit zwei Toren Vorsprung, dreimal schaffte der ambitionierte Gast den Anschlusstreffer, aber nicht mehr.

Fünf starke Buchser Minuten

Fünf starke Minuten genügten dem FC Buchs, die Partie auf die Siegerstrasse zu bringen. Mit der ersten nennenswerten Strafraumszene brachte Ferreira Pires sein Team bei einem Eckball per Kopf in Führung. Wenig später verwertete Novoa eine Hereingabe von Salihu zum 2:0. Doch Rüthi reagierte. Mit einer herrlichen Direktabnahme traf Olcum Selcuk nur die Lattenunterkante. Die Oberrheintaler waren nun die offensivere Mannschaft. Gegen den herrlichen Weitschuss von Buschor war Caluori im Buchser Tor machtlos. Kurz vor der Halbzeit erkämpfte Buchs erneut einen Zweitore-Vorsprung. Es war eine Kopie des Führungstores: Ferreira Pires traf erneut nach einem Eckball mit dem Kopf. Mit einem cleveren Schachzug sorgte Buchs-Trainer Staub dafür, dass seine Truppe die zweite Hälfte entschlossen anging. Er verheimlichte seinen Spielern den Spielstand in Grabs und suggerierte ihnen, dass nur ein Sieg den Abstieg verhindern würde.

Rüthi hielt Spannung aufrecht

Weil auch Rüthi sich nicht mit der Niederlage abfinden wollte, bekamen die Zuschauer eine rassige zweite Hälfte zu sehen. Mit viel Spielfreude versuchte Buchs «den Sack zuzumachen». Doch just in dieser Druckphase der Einheimischen erzielte Mattle nach einem schnell ausgeführten Freistoss das Anschlusstor. Nun wogte das Spiel hin und her, bis der Schiedsrichter im Rüthner Strafraum auf den Penaltypunkt zeigte. Novoa liess sich diese Möglichkeit nicht entgehen und «versorgte» den Ball sicher zum 4:2.

Doch wer glaubte, das Spiel sei nun zugunsten von Buchs gelaufen, rechnete nicht mit der Moral der Rüthner. Auf eine herrliche Flanke gelang zehn Minuten vor Spielende Pascal Schneider mit dem Kopf der Anschlusstreffer. Es brauchte kurz vor Schluss der Partie eine Glanzparade von Caluori, um seinem Team den Sieg zu retten.

«Ich muss dem Gegner ein grosses Kompliment machen, sie haben alles gegeben und uns stark gefordert», fand Buchs-Trainer Nathanael Staub lobende Worte für Rüthi. Sein Team habe sich den Ligaerhalt mit der Leistung in der Rückrunde verdient. «Als viele uns nach der Vorrunde mit lediglich fünf Punkten schon tot glaubten, hat meine tolle Truppe Charakter gezeigt.»


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