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Spielbericht

FC St.Otmar - FC Rüthi 1 : 2 (0 :2)

Trotz der 1:4-Niederlage gegen Rorschach verteidigt Rüthi den guten dritten Platz. Goalie Reto Ammann durfte in seinem Abschiedsspiel als Feldspieler auftreten.
Antonio Klaic

Zu Beginn war es ein offener Schlagabtausch. Beide Teams versuchten, die Angriffe über lange Pässe nach vorne aufzubauen. Es dauerte bis zur elften Minute, als ein Angriff der Gäste zu fruchten schien: Michael Hofstetter suchte den Abschluss und hämmerte den Ball gegen das Tor von Lars Neuhold. Pech für Hofstetter, Glück für Neuhold: Der Ball liess nur den Kasten erzittern.

Rüthner Chancenplus

Rorschach-Trainer Emilio Knecht versuchte, seinen Spielern den Weg zum Erfolg zu zeigen. Angeheizt vom Trainer suchten die Rorschacher das Führungstor, ehe die Rüthner zu ihrer Chance kamen: Marco Bucciol spielte einen schönen Pass nach vorne, Daniel Büchel legte für Granit Bojaxhi auf, der aber verzog. Der nächste Angriff gehörte auch den Rüthnern: In der 19. Minute sah Daniel Büchel das Loch in der Abwehr.

Björn Schneider konnte losziehen, aber anstatt das Tor zu machen, spielte er Bucciol den Ball ins Abseits. Wenig später sah Kulici, dass Torwart Auletta zu weit aussen war und versuchte diesen mit einem Weitschuss zu überlisten – Rorschach konnte aber klären. Einen Freistoss kurz vor der Pause trat Björn Schnieder. Sein Schuss fand den Weg ins Tor; Rüthi konnte mit einem 1:0 in die Pause gehen.

Ein Goalie als Stürmer

Die Antwort der Gäste folgte nach 52 Minuten: Arbnor Morina zog ab, Goalie Neuhold sah den ball zu spät – Ausgleich. Danach dominierten die Rorschacher mit schnellem Zusammenspiel die Partie. Zehn Minuten nach dem Ausgleich gingen sie in Führung: Bueno Toledo setzte einem schönen Spielzug das Krönchen auf.

In der 66. Minute wurde Goalie Ammann als Stürmer eingewechselt – diesen Positionswechsel sieht man nicht alle Tage. Etwa eine Viertelstunde vor Schluss musste Rüthi noch ein Gegentor hinnehmen: Mit einem einfachen Pass in die Spitze, konnte Osman Birol Goalie Neuhold bezwingen. Von Rüthi kam nun kein Lebenszeichen mehr. Sulejmani hatte Pech wie zu Beginn Hofstetter – die Anzahl der Lattenschüsse erhöhte sich somit auf zwei.

Ein Abwehrfehler der Gastgeber ermöglichte den Gästen fast das nächste Tor – Jürg Göldi konnte im letzten Moment klären.

Krönung mit der letzten Szene

Es lief die bereits 96. Minute, als der Rorschacher Antreiber Sulejmani für seine starke Leistung belohnt wurde. Von der Mittellinie aus startete er solo und konnte sich bis zum Tor alleine vorarbeiten und den Ball unterbringen.

Schwer zu sagen, ob Rüthi so schlecht reagiert hatte oder ob Sulejmani vor lauter Spielfreude und Überzeugung so gut war. Die schönste Aktion des Spiels war auch die letzte der ganzen Saison.

Die abgeschlossene Saison kann man klar als Erfolg werten. Mit dem 3.Tabellenrang wurden die Erwartungen klar übertroffen. Rüthi hatte während der ganzen Saison keine grossen Abstiegssorgen. Es ist zu hoffen, dass auch die nächste Saison im gleichen Rahmen verläuft.



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